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SATZUNG
 

Satzung des Allgemeinen Bürger- und Schützenvereins Wattenscheid e.V.

Neufassung vom 20. Oktober 1974
Ergängzung am 22. Februar 1976
Änderung am 30. Januar 1994




1

Name, Sitz und Farben

Der Verein trägt den Namen: Allgemeiner Bürger- und Schützenverein
Wattenscheid e.V., nachfolgend All-Bü-Schü genannt.

Der Verein hat seinen Sitz in Bochum-Wattenscheid.

Die Farben des Vereins sind "Grün-Weiß". Er ist im Vereinsregister
beim Amtsgericht Bochum, unter der Nr. 268, eingetragen.

Der Allgemeine Bürger- und Schützenverein ist Mitglied des Westfälischen
Schützenbundes 1861 e.V.




 

2

Zweck

Der All-Bü-Schü bezweckt den Zusammenschluß aller am Schützenwesen interessierten
Einwohner von Bochum-Wattenscheid zur Pflege des Schützenbrauchtums und die
Förderung des Schießsports.
Der All-BüSchü verfolgt in seiner Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar
gemeinnützige Zwecke, und zwar insbesondere durch Errichtung und Unterhaltung einer
Schießsportstätte.




3

All-Bü-Schü-Ziele

Seine Ziele verwirklicht der All-Bü-Schü durch:

1. Pflege des Schützenbrauchtums, getreu seiner Tradition;

2. Förderung des Schießsports nach den Richtlinien des
Westfälischen Schützenbundes (WSB) und des Deutschen
Schutzenbundes (DSB);

3. Jugendpflege zur Förderung des Nachwuchses.




4

Gewinnverwendung

Etweiige Gewinne dürfen nur für die Satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und ihrer Eigenschaft als Mitglieder
auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Verein.




5

Aufwandsentschädigungen

Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des
Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen
begünstigt werden.




6

Gliederung

Der Verein gliedert sich in Kompanien, Sportschützenabteilung, Jugendabteilung
und Damenabteilung.
Die Kompanien, Sportschützenabteilung, Jugendabteilung und Damenabteilung
sind in ihren Einrichtungen selbstständig.
Die Satzung des All-Bü-Schü ist jedoch für alle maßgebend.




7

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.




8

Mitgliedschaft

Jeder Bewohner Wattenscheids, der im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist, kann ordentliches
Mitglied des Vereins werden.
Die Aufnahme auswärtiger ist möglich.
Das Mindestalter zur Aufnahme beträgt 14 Jahre.
Über Ausnahmen entscheidet der erweiterte Vorstand.
Jugendliche können nur mit ihrer gesetzlichen Vertreter Mitglied des Vereins werden.




9

Aufnahme

Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Anmeldung über die Kompanien oder
Abteilungen beim Vorstand erworben.
Gegen einen ablehnenden Bescheid zur Mitgliedschaft kann beim erweiterten Vorstand
Einspruch erhoben werden.
Der erweiterte Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit über Ablehnung oder Annahme
der Mitgliedschaft.




10

Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt:

1. durch schriftlich erklärten Ausstritt;

2. Tod;

3. durch Ausschluß, auf Grund eines Beschlusses des Vorstandes;

Dem ausgeschlossenen Mitglied steht ein Einspruchsrecht zu. Der Einspruch
ist schriftlich über den Vorstand an die Jahreshauptversammlung einzureichen.
Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung. Durch Austritt oder Ausschluß werden
alle bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein nicht berührt.
Keines dieser Mitglieder hat Anspruch auf das Vermögen des Verein.
Beiträge, Spenden, Umlagen und ähnliche Leistungen werden im Falle des Ausscheidens
nicht zurück erstattet.




11

Ausschlußgründe

Der Ausschluß eines Mitgliedes kann nur in den nachfolgenden Fällen vom
Vorstand beschlossen werden.

1. Grober Verstoß gegen die Vereinssatzung und gegen Anordnungen der Vereinsorgane;

2. Schwere Schädigungen des Ansehens und der Belange des Vereins;

3. Beitragsrückstände von mehr als 1/2 Jahr, wenn vorherige schriftliche Mahnung ergebnislos war.






12

Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt:

1. an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen;

2. Wahrung der Vereinsinterressen durch den Verein zu verlangen;

3. an den vom Verein durchgeführten Veranstaltungen teilzunehmen.




13

Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet:

1. die Satzungen des Vereins und des Westfälischen Schützenbundes zu beachten;

2. die festgesetzten Beiträge und Gebühren zu entrichten:
a) Ein Eintrittsgeld
b) Einen monatlich gleichbleibender Betrag, der einen Botenlohn und die
Versicherung einschließt;
c) Besondere, notwendige Aufwendungen, die durch Beitragsleistungen nicht gedeckt
werden.






14

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1. Jahreshauptversammlung (Mitgliederversammlung)
2. Vorstand
3. erweiteter Vorstand




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Jahreshauptversamlung

1. Die ordentliche Jahreshauptversammlung findet regelmäßig einmal im
Jahr, und zwar nach Möglichkeit bis zum Ablauf des Monats Februar statt.
Sie wird durch den Vorstand einberufen. Die Einberufung ist den Mitgliedern
unter Bekanntgabe der Tagesordnung zwei Wochen vorher schriftlich bekannt
zu geben.
Anträge zur Tagesordnung sind bis zum 31.12. vor dem Versammlungstermin
schriftlich beim Vorstand einzureichen.

2. Außerordentliche Jahreshauptversammlungen können vom erweiterten Vorstand
mit Mehrheitsbeschluß verlangt werden. Sie müssen einberufen werden, wenn es von
mindestens 1/4 der Mitglieder des Vereins verlangt wird.

3. Beschlüsse der Jahreshauptversammlung werden in das Protokollbuch eingetragen
und sind vom Vorsitzenden und einem anderen Vorstandmitglied zu unterschreiben.




16

Anzeigepflichtige Beschlüsse

Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des
Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungs-
änderungen, welche die § 2 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen,
bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.




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Zuständigkeit, Beschlussfassung und Beschlussfähigkeit

Die Jahreshauptversammlung ist zuständig für:

1. Wahl des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes, soweit
dessen Mitglieder nicht in den Kompanie- oder Abteilungsver-
sammlungen unmittelbar gewählt werden;

2. Entlastung des Vorstandes;

3. Änderung der Satzung;

4. Festsetzung der Vereinsbeiträge;

5. Wahl der Rechnungs- und Kassenprüfer;

6. Beschlußfassung über Geschäfts- und Finanzordnungen;

7. Wahl des Vereinslokals;

8. Auflösung des Vereins;

Beschlüsse werden mit Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Beschlüsse, die eine Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereins
zum Gegenstand haben, bedürfen der Dreiviertelmehrheit der anwesenden
Stimmberechtigten.
Bei der Abstimmung über die Auflösung des Vereins ist es erforderlich, daß
zwei Drittel der Vereinsmitglieder anwesend sind. Kommen diese nicht
zusammen, so kann erst in einer zweiten Versammlung, die frühestens vier
Wochen nachher stattfinden darf, mit dem nochmaligen Hinweis zu welchem
Zwecke sie anberaumt wird, verfahren werden.
Die ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist stets
beschlussfähig. Die Jahreshauptversammlung wird vom 1. Vorsitzenden
oder dessen Stellvertreter geleitet.




18

Der Vorstand

Der Vorstand ist zugleich Vorstand im Sinne des § 26 BGB und
besteht aus:

1. dem 1. Vorsitzenden;
2. dem 1. Schriftführer;
3. dem 1. Kassierer oder Schatzmeister;
4. dem Sportleiter (Schießwart);
5. dem Jugendleiter;

Je zwei Vorstandsmitglieder, unter denen sich stets der 1.
Vorsitzende oder sein Stellvertreter befinden muss, vertreten den
Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter beruft die Vorstandsitzungen
ein und leitet sie.




19

Aufgabe des Vorstandes

1. Der 1. Vorsitzende hat die Geschäfte des Vereins entsprechend
der Satzung und nach Maßgabe der gefaßten Beschlüsse aller
Vereinsorgane, mit Ausnahme der Jahreshauptversammlung, zu
überwachen.
Insbesondere obliegen dem 1. Vorsitzenden nachstehende Rechte
und Pflichten:
a) Repräsentation des Vereins
b) Weisungen an den geschäftsführenden Vostand;
c) Entwicklung und Initiative von grundsätzliche Richtlinien
für die Geschäftsführung, insbesondere für das Schützenfest;
d) Verhandlungsführung in allen wichtigen, grundsätzlichen Angelegen-
heiten des Vereins;
e) Ausstellungen von Kassenanweisungen
f) Löhnungsappelle in Zusammenhang mit dem Schatzmeister

2. Der Vertreter des 1. Vorsitzenden übernimmt die Aufgaben des 1.
Vorsitzenden nach Absprache. Der Vertreter ergreit Initiative zur
Heranziehung des Nachwuchses und zur Besetzung von Führungs-
stellen. Bei Schützenfesten begrüßt und empfängt er auswärtige Vereine.
Er ist für die Kontaktpflege zu allen Gliederungen des Vereins verant-
wortlich.

3. Der 1. Schriftführer ist für die nachstehende Aufgabe zuständig:
a) Erledigung des allgemeinen Schriftwechsels mit Behörden, Firmen
und Verbänden, soweit sie nicht Aufgaben des 2. Schriftführers
sind;
b) Bei der Vorbereitung des Schützenfestes ist die Ausschreibung
sämtlicher Einladungen und Angebote zu übernehmen. Vorstands-
beschlüsse sind zu verwirklichen;
c) Tätigung von Kauf- und Dienstleistungsverträgen, soweit
sie nur mit der normalen, üblichen Geschäftsführung im Zusammen-
hang stehen. Sonderaufgaben bedürfen des Vorstandsbeschlusses;
d) Führung der Vereinskartei;

4. Der Schatzmeister verwaltet verantwortlich das Vereinsvermögen nach
den Bestimmungen der Finanzordnung. Er hat der Jahreshauptversammlung
über das Geschäftsjahr eine Jahresbilanz vorzulegen. Er darf keine Zahlungen
leisten ohne vorherige Anweisung.
Desweiteren ist er zuständig für:
a) die Entgegenahme aller Einnahmen wie z. B.
- die Mitgliedsbeiträge;
- Schießstandabrechnungen;
- Königsschießen;
- Schützenfest;
- Sonstige (hier besonders Spenden, Tombola);
b) die Erledigung der Zahlungsverpflichtungen;
c) die unverbindliche Beratung in finanziellen Dingen;
d) die Festkasse;
e) die allgemeine Mitarbeit in der Geschäftsleitung, insbesondere
bei der Vorbereitung des Schützenfestes nach Absprache.

5. Der Sportleiter (Schießwart) führt alle Geschäfte nach Maßgabe
des § 15, Abs. 3 der Satzung des Westfälischen Schützenbundes
und des DSB. Der Sportleiter ist für die Durchführung des Sport-
betriebes innerhalb des Vereins verantwortlich.

5. Der Sportleiter (Schießwart) führt alle Geschäfte nach Maßgabe
des § 15, Abs. 3 der Satzung des Westfälischen Schützenbundes und
des DSB. Der Sportleiter ist für die Durchführung des Sportbetriebes
innerhalb des Vereines verantwortlich.
Dazu gehören:
a) Ausschreibung und Durchführung aller Vereins- und Schießwettkämpfe;
Vorbereitung und Abwicklung:
- der Regimentsmeisterschaft;
- des Mai- und Frühjahrsschießens;
- des Jahresabschlußschießens;
- des Königsschießens;
b) Verwaltung des Schießstandes;
c) Führung des Schießstandes und Abrechnung mit dem Schatzmeister;
d) Verwaltung aller Schießauszeichnungen wie:
- Ehrenpreise;
- Medaillen;
- Becher;
e) Verwaltung und Instandhaltung aller vereinseigener Waffen und
Geräte; die in den Komapnien und Abteilungen vorhanden sind;
f) Verwalten der Gulaschkanone;
g) Durchführung von Ehrungen aus den Schießwettkämpfen;
h) Er entscheidet in schießtechnischen und schießorganisatorischen
Fragen, die unverzüglich erledigt werden müssen.
Gegen seine Entscheidung ist Einspruch beim Vorstand zulässig. Der
Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.

6. Der Jugendleiter führt alle Geschäfte nach Maßgabe des § 15, Abs. 4 der Satzung
des Westfälischen Schützenbundes. Des Jugendleiter obliegt die Förderung
und Pflege der Jugendarbeit innerhalb des Vereins.
Die geschieht in der Hauptsache durch:
a) Werbung und Betreuung der Jugendabteilung;
b) Verwaltung und Instandhaltung aller Waffen und Geräte dieser Abteilung;
c) Zusammenarbeit mit dem Sportleiter und dem Sportschützenleiter;
d) Durchführung aller Schießveranstaltungen der Jugend.

7. Im Verhinderungsfalle werden die Aufgaben der unter 1-6 genannten von den
Stellvertretern wahrgenommen.

8. Der Vorstand kann zur Unterstützung für besondere Aufgaben geeignet erscheinende
Mitglieder einsetzen.

9. Der Vorstand ist berechtigt, vermögensrechtliche Geschäfte wahrzunehmen und
Finanzierungabschlüsse zu tätigen.













20

Der erweiterte Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus:
1. den Mitgliedern des Vorstandes;
2. dem 2. Kassierer;
3. den Kompanieführern;
4. dem Schützenobert;
5. dem 2. Schriftführer;
6. dem Sozialwart;
7. dem Umweltwart;
8. dem Pressewart.




21

Aurfgaben des erweiterten Vorstandes

Der erweiterte Vorstand legt die Tagesordnung für die Jahres-
hauptversammlung fest. Er ist zuständig für alle Schützenfestfragen.
Der erweiterte Vorstand berät den Vorstand in allen wichtigen
Entscheidungen. Zusätzliche Aufgaben bestehen für einelne Mitglieder:

1. Der zweite Kassierer hat die Vereinnahmung aller Mitgliedsbeiträge
sowie Abführung dieser Beiträge an die Vereinskasse zu tätigen.
Er hat mit den Kassenboten Kontakt zu pflegen.

2. Der zweite Schriftführer fertigt über alle Versammlungen und
Sitzungen Niederschriften an, die vom jeweiligen Versammlungs-
leiter und ihm zu unterschreiben sind. Er hat die Jahresmeldung
an sämtliche Verbände (Stadtsportbund, Westfälischer Schützen-
bund, Sporthilfe) mit Ermittlung der Beiträge zu leisten.

3. Der Schützenoberst ist zuständig für:
a) Führung des Regiments;
b) die sständige Pflege mit dem Offizierskorps (Kompanie-
und Abteilungsleiter) nach Absprache mit dem Vorstand;
c) Beförderungen und Ernennungen;
d) die Organisation und Durchführung aller öffentlichen Auf-
märsche einschl. der Zusammenstellung der Festzüge;
e) die Festwache




22

Sitzungstermine

Die Sitzungseinberufungen erfolgen durch den 1. Vorsitzenden nach
Bedarf. Die Einladungen an die Mitglieder des Vorstandes bzw. erwei-
terten Vorstandes sollen wenigstens 6 Tage vor dem Sitzungstermin
liegen.




23

Amtszeit

Die Mitglieder des Gesamtvorstandes werden auf die Dauer von 4
Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Scheiden Vorstandsmitglieder
während der Wahlperiode vorzeitig aus, soll für den Rest der Wahlzeit eine
Ersatzwahl durchgeführt werden.




24

Rechnungs- und Kassenprüfer

Die Rechnungs- und Kassenprüfer haben nach eingenem freien
Ermessen die Jahresabrechnung zu prüfen und der Jahreshaupt-
versammlung einen schriftlichen Prüfungsbericht vorzulegen.
Die Amtszeit beträgt zwei Jahre mit der Maßgabe, daß nach jedem
Jahr ein Rechnungsprüfer ausscheidet. Eine direkte Wiederwahl ist
nicht zulässig.




25

Vermögensverwendung bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines
bisherigen Zweckes, ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken
zu verwenden. Beschlüsse über seine künftige Verwendung dürfen erst
nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.




26

Inkrafttreten

Die Satzung wurde in der Jahreshauptversammlung vom 30. Januar
1994 angenommen und wird mit dem Tage der Eintragung ins Vereins-
register wirksam.
Alles vorherigen Satzungen verlieren ihre Gültigkeit.




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